Urban Mining - Keyvisual

Definition

Die Verfasser und Betreiber dieser Internetseite befassen sich bereits seit Jahren mit dem Begriff und dem Thema "Urban Mining". In dieser Zeit hat es viele Definitionen und Interpretationen des Begriffs Urban Mining gegeben. Leider haben diese Interpretationen fast alle eines gemeinsam: Sie definieren Urban Mining immer nur einseitig. Für die einen ist es allein der Rückbau von Deponien, für die andern bedeutet es "die Stadt als Bergwerk". Wieder andere betrachten bereits die heutigen Recyclingaktivitäten und den "Grünen Punkt" als Urban Mining. Obwohl alle aus ihrer Sicht Recht haben - denn diese Aktivitäten gehören sicher zum Urban Mining -, greifen diese Definitionen zu kurz. Der Begriff Urban Mining eröffnet die Sichtweise, menschliche Ansiedlungen aller Art nicht nur als Verbraucher, sondern auch als Produzent wertvoller Ressourcen zu betrachten - und diese entsprechend zu nutzen.

 

Genau davon geht Urban Mining heute aus. Es unternimmt nachhaltige Wertschöpfung aus bestehenden Ansiedlungen, wobei die Städte durch die zunehmende Urbanisierung sicherlich die wichtigste Rolle spielen. Werte werden nicht nur aus verbauten Materialien oder gesammelten und abgelagerten Abfällen geschaffen, sondern auch aus Einsparung und Vermeidung. Dazu gehören, wie Roland Berger in seinen Studien "Überlebenstechnologie" und "Innovation, Wachstum, Beschäftigung" deutlich feststellt, insbesondere auch die gezielte Planung und Entwicklung neuer, "grüner" Technologien. Aus dem mittelfristigen Zusammenwachsen von Ökologie und Ökonomie entstehen gewaltige neue Märkte.

 

Wie definieren Sie Urban Mining? Schreiben Sie uns zu diesem Thema - mit Ihrer Erlaubnis werden Ihre Beiträge dann an dieser Stelle veröffentlichen oder in einem späteren "Urban Mining Blog" eingestellt.

 

Ihr

 

Urban Mining Team

redaktion(at)urban-mining.com